Wettbewerbe und Preisträger_innen

Filmpreise sind wichtig, denn das Preisgeld soll es den Filmemacher_innen ermöglichen, weiter an tollen, queeren Projekten zu arbeiten. Wie jedes Jahr entscheidet bei uns das Publikum über sechs der sieben Filmpreise! Stimmt also mit darüber ab, von welchen Filmemacher_innen ihr in den nächsten Jahren noch mehr gute Filme sehen wollt! Alle Preise werden bei der Abschlussgala bekannt gegeben.

Unsere drei URSULAs gehen an die jeweils besten Kurzfilme in den Kategorien gender bender, lesbisch und schwul. Mit der GLOBOLA könnt ihr den besten langen Spielfilm auszeichnen. Die DOKULA ist für die beste lange Dokumentation. Bei all diesen Preisen winkt ein Preisgeld von 1000 Euro!

Und mit MADE IN GERMANY könnt ihr den besten deutschen Kurzfilm prämieren. Wer ihn gewinnt, bekommt einen Distributionsvertrag bei der Edition Salzgeber.

Für die Unterstützung bei den Preisen bedanken wir uns herzlich bei: Hamburg Pride e.V. für das Preisgeld für die GLOBOLA, bei der Edition Salzgeber für den MADE IN GERMANY, bei der Boutique Bizarre für das Preisgeld für die URSULA gender bender und beim Junges Hotel für das Preisgeld für die URSULA schwul.

Zum zweiten Mal wird in diesem Jahr der QueerScope-Debütfilmpreis vergeben! Er wird gemeinsam von 13 deutschen QueerScope-Festivals an den besten queeren Debütfilm vergeben. Die Entscheidung ist dabei 2017 auf GOD’S OWN COUNTRY gefallen.

 

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Salzgeber

 


 

Der LSF - Jurypreis

Acht herausragende Langfilme aus dem diesjährigen Programm laufen im Wett­bewerb um den mit 5.000 € dotierten Jurypreis der Filmtage. Der Gewinnerfilm wird bei der Abschlussgala bekannt gegeben.

Folgende Filme laufen 2017 in der Auswahl für den Jurypreis:

AJEEB AASHIQ/STRANGE LOVE
(Indien, 2016)

APRICOT GROVES Armenien, 2016)

BAR BAHAR/IN BETWEEN
(Israel, 2016)

A MOMENT IN THE REEDS
(Finnland, 2017)

LOS OBJETOS AMOROSOS/THE OBJECTS OF LOVE
(Spanien 2016)

QUEERAMA
(UK, 2017)

RI CHANG DUI HUA/SMALL TALK
(Taiwan, 2016)

VEŞARTÎ/HIDDEN
(Türkei, 2015)


LSF-JURYPREIS

 


 

Die Jury 2017

Nontawat Numbenchapol (Bangkok, Thailand) ist Filmemacher und Autor für Fernsehserien aus Bangkok. Bevor er selbst Filme machte, arbeitete er viel mit Goldene Palme Gewinner Apichatpong Weerasethakul zusammen. Seine eigenen Filme sind eher dokumentarische Arbeiten und wurden auf großen Festivals, wie der Berlinale oder in Locarno, uraufgeführt. Mit seinem letzten Film „#BKKY“ konnte er im letzten Jahr den Filmtage-Jurypreis abräumen.

 

Nontawat

Esra Özban (Ankara, Türkei) ist nicht nur Wirtschafts- und Filmwissenschaftlerin aus Ankara, sondern auch Festivalkoordinatorin und Kuratorin des „Pembe Hayat Pink Life QueerFest“. Seit 2011 findet das Festival in Ankara und in den letzten Jahren auch in Istanbul statt. Mit ihrem Team reist sie für einzelne Filmabende mittlerweile durch die ganze Türkei, um mit dem Mittel der Kunst ein Bewusstsein für den Kampf von LGBTIQ* zu schaffen. Esra lehrt zudem an der Bilkent Universität Ankara und hat ihre Masterarbeit über „The Politics of Archive and Counter Archival Practices“ am Beispiel des Gezi Park Archivs geschrieben.

Esra Özban

Robin K. Saalfeld (Jena, Deutschland) hat an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Medienwissenschaft, Soziologie und Psychologie studiert und ist dort seit 2013 wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in am Lehrstuhl für Geschichte und Ästhetik der Medien, Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften. Er* promoviert zur filmischen Repräsentation von Transgeschlechtlichkeit im zeitgenössischen Spielfilm. Weitere Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der genderorientierten Filmwissenschaft, den Queer und Transgender Studies sowie der Filmsoziologie. Robin engagiert sich zudem (lokal-)politisch im Bereich Antisexismus, Queerfeminismus und Psychiatriekritik.

Robin Saalfeld

 



 

Die Lesbisch Schwulen Filmtage sind Partnerfestival des Iris Prize, Cardiff, UK und nominieren jährlich einen Film für diesen mit 25.000 Brit. Pfund höchstdotierten Wettbewerb für lesbisch-schwul-transgender Kurzfilme.




Preisträger_innen des Festivals 2016
JURYPREIS - #BKKY von Nontawat Numbenchapol, Thailand 2016
Special Mention der Jury - DEPARTURE von Andrew Stegall, UK/Frankreich 2015

URSULA lesbisch
- OH-BE-JOYFUL von Susan Jacobson, UK 2015
URSULA schwul - THE SAINT OF DRY CREEK von Julie Zammarchie, USA 2015
URSULA genderbender
- HANDSOME & MAJESTIC von Jeff Petry/Nathan Drillot, Kanada 2015
GLOBOLA - DIE MITTE DER WELT (CENTER OF THE WORLD) von Jacob M. Erwa, Deutschland/Österreich 2016
DOKULA -
WHO'S GONNA LOVE ME NOW? von Tomer Heymann/Barak Heymann, Israel/UK 2016
Made in Germany
- DIE BALLADE VON ELLA PLUMMHOFF, Barbara Kronenberg, Deutschland 2015
Preisträger_innen des Festivals 2015
JURYPREIS - STORIES OF OUR LIVES von Jim Chuchu (Nest Collective), Kenia 2014
Jury: Willemijne da Campo (Maastricht, Niederlande), Nosheen Khwaja (Glasgow, United Kingdom), Claudia Reiche (Hamburg, Deutschland)

URSULA lesbisch - FIRST CLUE von Susan Sullivan, USA 2014
URSULA schwul - D.ASIAN von Sarah Smith, USA 2015
URSULA genderbender
ex aequo/shared
TEAGAN von Igor Coric, Sheldon Lieberman, Australien 2013
TECHNICAL DIFFICULTIES OF INTIMACY von Joel Moffett, USA 2015
GLOBOLA
- CHOONE CHALI AASMAN - MARGARITA WITH A STRAW von Shonali Bose, Nilesh Maniyar, Indien 2014
DOKULA
- SHE'S BEAUTIFUL WHEN SHE'S ANGRY von Mary Dore, USA 2014
MADE IN GERMANY - WIE EIN SCHMETTERLING von Sabrina Maria Roessel, Deutschland 2015
Preisträger_innen des Festivals 2014
JURYPREIS ex aequo
52 TUESDAYS von Sophie Hyde, Australien 2013
NåNTING MåSTE Gå SöNDER - SOMETHING MUST BREAK von Ester Martin Bergsmark, Schweden 2014
Jury: B. Ruby Rich (USA), Manny de Guerre (Russland), Michael Brynntrup (Deutschland)

URSULA lesbisch - BEYOND THE MIRROR'S GAZE von Iris Moore, Kanada 2012
URSULA schwul - TRUNK von Jack Taylor Cox, Großbritannien 2013
URSULA genderbender -
BAJO EL úLTIMO TECHO - UNDER THE LAST ROOF von Edgar A. Romero, Mexico 2013
GLOBOLA - HOJE EU QUERO VOLTAR SOZINHO - THE WAY HE LOOKS von Daniel Ribeiro, Brasilien 2014
DOKULA -
KEIN ZICKENFOX - EVERYTHING BUT OOM-PAA-PAA von Kerstin Polte & Dagmar Jäger, Deutschland 2014
Made in Germany - DAS PHALLOMETER von Tor Iben, Deutschland 2013
Platz 2: JETZT JETZT JETZT von Christin Freitag, Deutschland 2013
Platz 3: ZEBRA von Julia Ocker, Deutschland 2013



Preisträger_innen des Festivals 2013
Jurypreis - W IMIE von Małgorzata Szumowska, Polen 2013
Jury: Yair Hochner (Tel Aviv, Israel), Doris Senn (Zürich, Schweiz), Karin Kröll (Hamburg)

URSULA lesbisch - THE FIRST DATE von Janella Lacson, USA 2012
URSULA schwul - DIK von Christopher Stollery, Australien 2012
URSULA genderbender - DATING SUCKS: A GENDERQUEER MISADVENTURE - EPISODE #1 von Sam Berliner, USA 2013
GLOBOLA - AZUL Y NO TAN ROSA von Miguel Ferrari, Venezuela 2012
DOKULA - INTERSEXION von Grant Lahood, Mani Bruce Mitchell, Neuseeland 2012
Made in Germany - ex aequo
GAY GOTH SCENE von Kai Stänicke, Deutschland 2013
und THE MERMAIDS von Petra Clever, Deutschland 2012
Platz 3: FEUERKÄFER von Juliane A. Ahrens, Beatrice Huber, Simon Weber, Deutschland 2013



Preisträger_innen des Festivals 2012
Jurypreis - DICKE MÄDCHEN von Axel Ranisch, Deutschland 2011
Jury: Trevor Anderson (Edmonton, Kanada), K. C. Price (San Francisco, USA), Monika Treut (Hamburg)

URSULA lesbisch - THE MAIDEN AND THE PRINCESS von Ali Scher, USA 2011
URSULA schwul - TABOULÉ von Richard Garcia, Spanien 2011
URSULA genderbender - PUTTING THE „I“ IN TRANS von Steen Starr, Kanada 2012
GLOBOLA - ALLE TIJD von Job Gosschalk, Niederlande/Belgien 2011
DOKULA - CALL ME KUCHU von Malika Zouhali-Worrall und Katherine Fairfax Wright, USA 2012
Made in Germany - JUNGGESELLIN von Anna Linke, Deutschland 2011
Platz 2: PRORA von Stéphane Riethauser, Schweiz 2011
Platz 3: IT'S CONSUMING ME von Kai Stänicke, Deutschland 2012



Preisträger_innen des Festivals 2011
Jurypreis - ex aequo an
1) FJELLET (The Mountain) von Ole Giaever, Norwegen 2011
2) WEEKEND von Andrew Haigh, Großbritannien 2011
Jury: Wieland Speck (Berlin), Barbara Reumüller (Wien, Österreich), Bavo Defurne (Ostende, Belgien)

URSULA lesbisch - THE BUS PASS von Narissa Lee, USA 2011
URSULA schwul - SKALLAMAN (BALDGUY) von Maria Bock, Norwegen 2011
URSULA genderbender - JAMES DEAN von Lucy Asten Elliot, Großbritannien 2010
GLOBOLA - CIRCUMSTANCE von Maryam Keshavarz, Iran/Frankreich/USA/Libanon 2011
DOKULA - DUE VOLTE GENITORI (Neugeborene Eltern) von Claudio Cipelletti, Italien 2009
Made in Germany - COLD STAR von Kai Stänicke, Deutschland 2010
Platz 2: SOOKEE & TAPETE: PRO HOMO von Felix Landbeck und Layla Naimi, Deutschland 2011
Platz 3: BOYS' VILLAGE von Till Kleinert, Deutschland/Großbritannien 2010




Preisträger_innen des Festivals 2010
Jurypreis - Ångrarna – Regretters von Marcus Lindeen, Schweden 2009
Jury: Bruce LaBruce (Toronto, Kanada), Angelina Maccarone (Berlin), Paul ter Veld (Utrecht, Niederlande)

URSULA lesbisch - Tech Support von Erik Gernand, USA 2009
URSULA schwul - Franswa Sharl von Hannah Hilliard, Australien 2009
URSULA genderbender - Door Prize von Zsa Zsa Gershick, USA 2009
GLOBOLA - 80 Egunean – 80 Days von Jon Garaño & Jose Mari Goenaga, Spanien 2010
DOKULA - The Topp Twins: Untouchable Girls von Leanne Pooley, Neuseeland 2009
Made in Germany - Mann mit Bart von Maria Pavlidou, Deutschland 2010
Platz 2: Frischluft-Therapie von Christoph Scheermann, Deutschland 2010
Platz 3: Zwischen Transrapid und Transsibirischer Eisenbahn von Elin Krause Halvorsen, Deutschland 2010

>>> Statements der Regisseur_innen


Preisträger_innen des Festivals 2009
Jurypreis - Fig Trees von John Greyson, Kanada 2009
Jury: Axel Schock (Berlin), Kate Huh (New York, USA), Texas Starr (San Francisco, USA)

URSULA lesbisch - Don't Mess with Texas von Carrie Schrader & Tricia Cooke, USA 2008
URSULA schwul - Mamma Veit Havo Sun Syngur - Mother knows Best von Bardi Gudmundsson, Island 2009
URSULA transgender - The Elevator von Ben Hakim, Israel 2007
GLOBOLA - An Englishman In New York von Richard Laxton, Großbritannien 2008
DOKULA - Edie & Thea: A Very Long Engagement von Susan Muska & Gréta Olafsdóttir, USA 2009
Made in Germany - Das Grüne Schaf von Carsten Strauch, Deutschland 2009
Platz 2: im sommer sitzen die alten von Beate Kunath, Deutschland 2009
Platz 3: Marie von Marlen Pelny, Deutschland 2009


Preisträger_innen des Festivals 2008
URSULA lesbisch - Operated By Invisible Hands von Nicole Brending, USA 2007
URSULA schwul
- Landleben von Lukas Egger, Schweiz 2007
URSULA transgender
- No Bikini von Claudia Morgado Escanilla, Kanada 2007
EUROLA - Le Nouveau Monde von Etienne Dhaene, Frankreich 2006
GLOBOLA - Breakfast With Scot von Laurie Lynd, Kanada 2007
DOKULA - Darling! The Pieter-Dirk Uys Story von Julian Shaw, Australien 2006
Made in Germany - Sag ja zum Papst! von Till Penzek & Jon Frickey, Deutschland 2007
Platz 2: Kirschrot - Cherry Red von Lena Knauss, Deutschland 2007
Platz 3: Post von Sally von Sarah König, Deutschland 2007

>>> Statements der Regisseur_innen


Preisträger_innen des Festivals 2007
URSULA lesbisch - Private Life von Abbe Robinson, Großbritannien 2006
URSULA schwul - Peking Turkey von Michael Mew, Kanada 2006
URSULA transgender - Trannymals go to Court von Dylan Vade und Abe Bernard, USA 2007
EUROLA - Sønner (Sons) von Erich Richter Strand, Norwegen 2006
GLOBOLA - Red without Blue von Brooke Sebold, Benita und Todd Sills, USA 2006
Made In Germany
- Herzhaft von Martin Busker, 2007
Platz 2: Wunderlich privat von Aline Chukwuedo, 2006
Platz 3: Mars von Marcus Richardt, 2006


Preisträger_innen des Festivals 2006
URSULA lesbisch - Come on baby, Martin Strange-Hansen, Dänemark 2004
URSULA schwul
- Le Bon Coup (A Hard Blow), Arnault Labaronne, Frankreich 2005
URSULA transgender
- Trannymal. Chrys Curtis-Fawley & Dylan Vade, USA 2006
EUROLA - Die Freiheit des Erzählens - Das Leben des Gad Beck, Robin Cackett & Carsten Does, Deutschland 2006
GLOBOLA - Estrellas de la Línea, Chema Rodríguez, Spanien 2006
Made in Germany - Communicator, Björn Schürmann, 2005
Platz 2: Nächte in Wilhelmsburg - The Lucio Fulci Experience von Roman Deppe, 2006
Platz 3: Meins! von Suntje Freier, 2006


Preisträger_innen des Festivals 2005
URSULA schwul - RYAN'S LIFE, Nick Wauters, USA 2004
URSULA lesbisch
- zu gleichen Teilen HI, MAYA! - HOI MAYA!, Claudia Lorenz, Schweiz 2004 und PEACE TALK - I FRED, Jenifer Malmqvist, Schweden 2004
URSULA transgender
- MOUSTACHE, Vicki Sugars, Australien 2004
EUROLA
- ANDERS LEBEN - LESBEN IM ALTER, Isabel Rodde, Deutschland 2005
GLOBOLA
- BOTH, Lisset Barcellos, USA/Peru 2005
Made in Hamburg
- GROW UP!, Gerda Cencipere, Deutschland 2005







Filmpreise sind wichtig, denn das Preisgeld soll es den Filmemacher_innen ermöglichen, weiter an tollen, queeren Projekten zu arbeiten. Wie jedes Jahr entscheidet bei uns das Publikum über sechs der sieben Filmpreise! Stimmt also mit darüber ab, von welchen Filmemacher_innen ihr in den nächsten Jahren noch mehr gute Filme sehen wollt! Alle Preise werden bei der Abschlussgala bekannt gegeben.

 
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