Highlights 2017

Eröffnung - Hit in der Mitte - Matinee - Familenprogramm - Extraprogramme- Abschlussfilm - Abschlussgala - Special - Buchpräsentation


Moderatorduett

Eröffnung - Gala und Film

Die Eröffnungsgala wird in die deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.

Wenn Kampnagel noch einen Tick mehr glitzert als sonst schon, dann starten die Filmtage. In diesem Jahr führt durch die Gala ein fabulöses Moderations-Duett aus der Hauptstadt. Kaey ist Redakteurin bei einem großen queeren Magazin, Sängerin und Trans*Aktivistin. Sie wird euch gemeinsam mit Performancekünstler, Wuchtbrumme und Naturgewalt Hans Kellet durch die Gala und in die Festivalwoche hinein begleiten.

Wir feiern die Eröffnung der Filmtage auf Kampnagel am Dienstag, 17. Oktober um 19.30 Uhr. Der Einlass ins Foyer beginnt um 18.30 Uhr.

Es empfiehlt sich, Karten für die Eröffnungsgala im Vorverkauf zu besorgen!

Eröffnungsfilm

Political Animals

Political Animals

Im Eröffnungsfilm stellen wir euch vier beeindruckende „Political Animals“ vor: Sheila Kuehl, Carole Migden, Christine Kehoe und Jackie Goldberg. Ein eloquentes und couragiertes lesbisches Vierergespann, das sich in den 90er und 2000er-Jahren als Vorreiter_innen des parlamentarischen Kampfes um Gleichberechtigung von LGBTIQ* in Kalifornien hervorgetan hat. Inmitten ihrer konservativen Kollegin_innen erkennen sie schnell, dass es sich nicht lohnt, brav zu sein: „You need to be a bad girl!“ Doch wenngleich die Verhandlungen zäh sind, Abstimmungen immer wieder scheitern und Kommentare mitunter unerträglich sind, zahlen sich die unermüdlichen Bemühungen der vier Frauen aus. Dank einer gehörigen Portion Idealismus und eifriger Streitbarkeit, verhelfen sie einer sehr persönlichen Angelegenheit mehr und mehr zu gesellschaftspolitischer Relevanz. Die preisgekrönte Dokumentation von Jonah Markowitz und Tracy Wares begleitet die Arbeit der Parlamentarierinnen und formt einen komprimierten Rückblick der LGBTIQ*-Bewegung bis zur rechtlichen Gleichstellung der Ehe durch den Supreme Court 2015. Dabei bezeugen besonders zahlreiche Ausschnitte parlamentarischer Reden die Vehemenz der politischen Arena, die hier den Aktivismus in den Plenarsaal holt.

Regisseurin Tracy Wares ist anwesend.

Termin:
Kampnagel
, Dienstag 17.10., Einlass ins Foyer ab 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr



Hit in der Mitte

Arpicot Groves

Apricot Groves

Das Gespräch nach dem Film wird in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.

Aram, der seit seiner Kindheit in den USA lebt, kehrt zum ersten Mal nach Jerewan in Armenien zurück. Er soll bei der konservativen Familie seiner armenischen Freundin, mit der er seit Jahren zusammenlebt, um ihre Hand anhalten. Begleitet von seinem Bruder Vartan, den er seit seiner Emigration nicht gesehen hat, stellt er sich im Verlaufe eines Tages alten Konventionen und schwierigen Familiengeschichten. Doch Arams Reise geht noch weiter. Eine lange Autofahrt, vorbei an den Stadtbildern Jerewans und der armenischen Feldlandschaft, führt nach Teheran in den Iran. Hier wird Aram einen weiteren bedeutsamen Weg antreten. Mit „Apricot Groves“ erzählt Pouria Heidary Oureh, selbst 1984 in Teheran geboren, eine ruhige und introspektive Geschichte über das Leben zwischen den Grenzen von Nationalstaaten, Gender, Kulturen und Religionen. Neben der Schönheit der Bilder aus einem in der internationalen Filmlandschaft wenig repräsentierten Land, berührt der Spielfilm besonders durch seine Musik, geprägt von Klängen und Gesang armenischer Volkslieder.

Regisseur Pouria Heidary Oureh ist angefragt.

Termin:
Passage 1
, Donnerstag 19.10., 20.15 Uhr



Matinee

Schwarzer Jäger Johanna

Schwarzer Jäger Johanna

Zur Auswahl der Filmraritäten für unsere Matinee, hat sich seit Jahren die Zusammenarbeit mit dem Cinefest bewährt. In diesem Jahr haben wir uns für „Schwarzer Jäger Johanna“ entschieden. Der Film spielt um 1809 in Deutschland zur Zeit der Besetzung durch die Truppen Napoleons. Johanna fährt mit ihrer Mutter nach Braunschweig. In ihrer Postkutsche sitzen der deutsche Major Korfes sowie der Agent Dr. Frost (Gustaf Gründgens). Kurz nachdem ein berittener Bote dem Major einen Brief bringt, wird der Wagen von einer französischen Miliz gestoppt und Korfes verhaftet. Johanna bekommt den geheimnisvollen Brief und fortan beginnt ein Abenteuer für die junge Frau. Voller Tatendrang schneidet sich Johanna die Haare ab, streift eine schwarze Uniform über und schließt sich als „schwarzer Jäger“ dem deutschen Korps an. Eine tolle Hosenrolle für die lesbische Marianne Hoppe, die zwei Jahre später ihren schwulen Filmpartner Gustav Gründgens heiratete, um einer Verfolgung durch das NS-Regime zu entgehen. Der zunächst von den Alliierten verbotene Film ist selten in Deutschland zu sehen.

Mit einer kurzen Einführung von Erika Wottrich (Cinefest).

Dazu ein Leckerli: Ab 10.00 Uhr gibt es frisch gebrühten Kaffee und ein „Häppchen Frühstück“.

www.anke-feja-biokochen.de

Termin:
Metropolis
, Sonntag 22.10., 10.30 Uhr


 

Familienprogramm

Überflieger - Kleine Vögel, großes Geklapper

ÜberfliegerNachdem im Familienprogramm der letzten Jahre ausschließlich Kurzfilme gezeigt wurden, präsentieren wir euch in diesem Jahr auf vielfachen Wunsch einen langen Animationsfilm. Hauptfigur ist der Spatz Richard, der seine Eltern schon sehr früh verloren hat und von einer Storchenfamilie aufgezogen wurde. Ihm würde im Traum nicht einfallen, dass er selbst kein Storch ist. Als sich seine Eltern und sein Bruder im Herbst für den langen Flug ins warme Afrika rüsten, offenbaren sie ihm die Wahrheit: Ein kleiner Spatz ist nicht geschaffen für eine so lange Reise und sie müssen ihn schweren Herzens zurücklassen. Aber für Richard ist das kein Grund, den Kopf in die Federn zu stecken. Er beschließt, sich auf eigene Faust auf den Weg nach Afrika zu machen, um allen zu beweisen, dass er doch einer von ihnen ist. Zum Glück kommen ihm dabei die zu groß geratene Zwergeule Olga und ihr imaginärer Freund Oleg zu Hilfe. Als sie den von Höhenangst geplagten Wellen¬sittich Kiki beim San Remo Musikfestival aus seinem Käfig befreien, beginnt ein turbulentes Abenteuer, das die drei Überflieger_innen über sich hinauswachsen lässt. Ein Riesenspaß für Groß und Klein, der auch musikalisch mit Hits wie „I’m coming out“ überzeugt.

Eintritt frei für Kinder & Jugendliche bis 14 Jahre in Begleitung von Erwachsenen

Termin:
Metropolis, Samstag 21.10., 13.00 Uhr



Extraprogramme

Eine Auswahl türkischer Kurzfilme von Akakaras Pink Life QueerFest. Jurymitglied Esra Özban ist anwesend.

Termin:
Metropolis, Mitwoch 18.10., 17:30 Uhr

 

Queer Digithaized

Es werden fünf thailändische Kurzfilme gezeigt, die zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen sozialen, kulturellen und politischen Kontexten entstanden. Jurymitglied Nontawat Numbenchapol und eine_r der Regiseur_innen, Natchanon Vana, ist anwesend.

Termin:
Metropolis, Freitag 22.30., 20:15 Uhr



Abschlussfilm

A Moment in the Reeds

A Moment in the Reeds

Kaum zu glauben: 2017 kommen gleich drei schwule Spielfilme aus Finnland auf die Leinwand. Und das sind gleichzeitig die ersten finnischen Langspielfilme mit schwuler Thematik überhaupt! Neben „Tom of Finland“ (ab 05.10. in den Kinos) und „Pihalla“ ist das: „A Moment in the Reeds“. Hauptfigur ist Leevi, der einige Jahre in Paris Literatur studiert hat und jetzt für den Sommer nach Finnland zurückkehrt, um seinem Vater beim Renovieren des Ferien¬hauses zu helfen. Dieser hat sich nie so richtig damit abgefunden, dass sein Sohn schwul ist und obendrein noch Literatur studiert – brotlose Kunst für den eher handwerklich orientierten Vater. Als weitere helfende Hand wird Tareq vermittelt, ein Architekt aus Syrien, der kürzlich nach Finnland geflüchtet ist. Aufgrund der Sprachbarriere findet dieser jedoch keine Arbeit als Architekt. Nachdem Leevis Vater aus beruflichen Gründen zurück in die Stadt muss, entdecken Tareq und Leevi gemeinsame Interessen und beginnen Gefühle füreinander zu entwickeln. Mikko Makelas Regiedebüt ist ein erstaunlich reifes und vielschichtiges romantisches Drama, das zusätzlich mit intensiven Sexszenen überzeugt.

Regisseur Mikko Makela ist anwesend.

Termin:
Passage 1
, Sonntag 22.10., 17.30 Uhr




Abschlussgala
Abschluss

Nach einem kleinen Empfang in der Metropolis Bar, verkünden wir im Kinosaal feierlich die Gewinnerfilme der 28. Lesbisch Schwulen Filmtage! Welchen Film fand die Jury preiswürdig? Wie hat das Publikum abgestimmt? Das alles verraten wir euch bei unserer Abschlussgala! Ihr erfahrt, welches die sieben preisgekrönten Filme der Filmtage sind und mit etwas Glück könnt ihr auch einige ihrer Macher_innen kennenlernen und danach am Tresen mit ihnen über ihre Filme diskutieren. Wir zeigen euch die Gewinnerkurzfilme unserer drei URSULA Kurzfilmpreise und des MADE IN GERMANY sowie Ausschnitte der Langfilmpreise DOKULA, GLOBOLA und des JURY-PREISES.


Termin:
Metropolis
, Sonntag 22.10., 21.00 Uhr - Empfang ab 20:00 Uhr in der Bar Metropolis

 




Specials
Angie Stardust

Special Angie Stardust

Eintritt frei

Vor nunmehr fast zehn Jahren, im November 2007, starb Angie Stardust. 1991 gründete sie Angie‘s Nightclub an der Reeperbahn, in dem sie selbst auftrat, und der bis heute noch an ihren Namen erinnert. Bereits in ihrer Kindheit war sich Angie Stardust ihrer Transidentität bewusst. Dies führte regelmäßig zu Vorfällen familiärer Gewalt. Geboren 1940 in Norfolk, Virginia, und aufgewachsen in Harlem, trat sie bereits in ihrer Jugend als Drag Queen in der New Yorker Clubszene auf. Später tourte sie durch Europa, arbeitete in der Showgruppe des Chez Nous in Berlin und später im Pulverfass Cabaret in Hamburg. Im Mittelpunkt von Rosa von Praunheims frühem Off-Kultur-Musical „Stadt der verlorenen Seelen“ steht ein Ensemble US-amerikanischer Sänger_innen, Tänzer_innen und Artist_innen, die im Berlin der frühen 80er-Jahre ihre Wahlheimat gefunden haben. Angie Stardusts Pension ist ihr Zuhause und das von ihr betriebene Burger-Queen-Restaurant ihr Broterwerb.

Wir freuen uns auf Niki Trauthwein (Lili Elbe Archiv – Inter, Trans, Queer Geschichte), die Interviews mit mehreren Weggefährt_innen geführt hat, und weitere Gäste!

Termin:
Passage 1
, Samstag 21.10., 17.30 Uhr



Special Diane Torr

Diane Torr

Das Motto von Diane Torrs Drag-Workshops lautete: „To be a man for a day“. Ein Mann ‚sein‘, nicht spielen – den klassischen Stereotypen cis-Mann ‚verkörpern‘. Torr entfloh ihren Wurzeln im schottischen Arbeitermilieu und landete zunächst an einer Kunsthochschule in London. In den 1970er-Jahren tauchte sie in der Performance-Subkultur New Yorks ab, um in den 80ern feministische Sex-Performances und Male-Impersonations zu erkunden. Dabei entwickelte sie ein Set von Gesten und Körpersprachen, das sie von den Kunsträumen auf die Straße und in queere Orte der USA, Europa und nach Asien brachte. Zurück in Glasgow, wurde sie in den Nullerjahren u. a. durch ihre Verkörperungen von Jack Sprat und Danny King bekannt. 2002 organisierte sie mit Bridge Markland das godrag! festival im Tacheles. Und in Gabriel Baurs Film „Venus Boyz“ (2002) lehrte sie eindrücklich, wie Gesten und Blicke, die Wahl der eigenen Penisgröße und das Beenden weiblichen Lächelns lebensverändernd sein können. 2012 hielt Torrs Workshop einen Workshop während der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg. Am 31. Mai 2017 ist sie in Glasgow gestorben.

Venus Boyz ist eine filmische Reise durch das Universum weiblicher Männlichkeit: Frauen werden zu Männern – die einen für eine Nacht, die andern für ihr ganzes Leben. Männlichkeit und Transidentität als Performance, Subversion oder existentielle Notwendigkeit. Die mehrfach ausgezeichnete Doku von Gabriel Baur (ver)führt uns in die Welt der Drag King-Bewegung. Weit entfernt vom oberflächlichen Bild herkömm¬licher Sichtweisen (hier ein paar Barthaare, dort ein Anzug und fertig ist die kerlige Verkleidung...), gelingt Baur ein intimer und darüber hinaus auch unterhaltsamer Film über Menschen, die sich zwischengeschlechtliche Identitäten kreieren. Die Drag Kings New Yorks treten in Klubs auf und verwandeln sich lustvoll in ihre männlichen Alter Egos, parodieren sie, erkunden maskuline Erotik und Machtstrategien. Frauen in London experimentieren mit Hormonen und werden zu neuen Männern…

Termin:
3001
, Freitag 20.10., 22.30 Uhr

Die Filmtage zeigen diese Drag King-Parodie des Filmklassikers „Die Reifeprüfung” (1967) zu Ehren von Diane Torr. Ursprünglich auf Super 8-Film gedreht, erzählt The Undergrad die Geschichte von Ben, der auf der Schwelle zur Erwachsenenwelt steht und sich auf einmal mit seinem Begehren, mit Unterwerfung und Geheimnissen konfrontiert sieht. In den Rollen sehen wir neben Diane Torr auch die Chicago Kings. Monika Treut wird bei der Vorführung anwesend sein und eine kurze Einführung in den Film geben. Im Anschluss werden Monika Treut und Dagmar Brunow über „gender bending” in der Filmgeschichte sprechen.

Eintritt frei

Termin:
B-Movie
, Samstag 21.10., 20.145 Uhr



Special Webserien

Moderatorduett

„Lasst uns nicht annehmen, dass etwas einfach klar ist.“ Die Ansage einer Bondage-Kursleiterin in Mixed Messages ist nicht nur an BDSM-Interessierte gerich-tet. Vielmehr betont die Aussage die Absurdität der Dating-Erfahrun¬gen, die Ren in Berlin macht. Auf der Suche nach einer Freundin hält die Engländerin es analog. In ihrem Verzicht auf Tinder und Online-Singlebörsen probiert sie vieles aus und trifft diverse Frauen bei Clubbesuchen, Speed-Dating-Runden und Medi¬tations¬kursen. Sicher geglaubte Annahmen verkehren sich dabei ins Gegenteil. Unerwartete Störungen verhindern das Schmieden von unausge-sprochenen Plänen. Nichts als Verwirrung bleibt zurück, wenn Ren wieder einmal allein nach Hause geht. Gelingt es ihr, unter diesen Umständen ein Date zu finden? Mit liebevoller Hingabe an ihre Figuren reflektiert Kanchi Wichmann in den zehn kurzweiligen Episoden ihrer Webserie eigens erlebte Schwierigkeiten beim Versuch, in der Berliner Lesben*Szene Kontakt aufzunehmen. Mit ironisch-trockenem Humor überzeichnet sie nur allzu bekannte Klischees und repräsentiert mit ihren ¬Laien¬darsteller_innen eine queere Gemeinschaft größter Diversität.

Regisseurin Kanchi Wichmann und Darstellerin Alana Lake sind anwesend.

Termin:
Passage 2
, Freitag 20.10., 22.45 Uhr

Die erste dokumentarische Webserie bei den Filmtagen kommt aus Israel und fünf der acht Kurzdokus könnt ihr bei uns sehen. Sie porträtieren Trans*Personen, die in ihren Erzählungen vom Leben und den Herausforderungen in der israelischen Gesellschaft berichten. Jede kleine Episode fokussiert sich dabei liebevoll auf einen anderen Aspekt des Lebens der Protagonist_innen und macht die Dokureihe so einzigartig und sehenswert. Wie unterscheidet sich das Leben in Tel Aviv von dem in kleineren Städten? Wie ändern sich Perspektiven und Privilegien nach einer Transition? Wie beeinflusst die Religion die Wahrnehmung der Mitmenschen in diesem doch sehr religiösen Land? Wie gehen die Kinder damit um, dass ein Elternteil trans* ist? Kann ich mich in dem Viertel, in dem ich wohne, sicher fühlen? Die Filmemacher lassen ihre Hauptdarsteller_innen ausführlich zu Wort kommen und vermögen es, vielschichtige Facetten ihrer Persönlichkeiten in den kleinen Gesten und im Kontakt mit Bekannten auf der Straße aufschillern zu lassen. Faszinierende Porträts, die Lust auf mehr machen: mehr Trans*Perspektiven, mehr Reflektieren, mehr Leben.

In Anwesenheit der Regisseure Zohar Melinek-Ezra und Afek Testa-Launer.

Eintritt frei

Termin:
Passage 2
, Samstag 21.10., 22.15 Uhr




Buchpräsentation
Ausstellung Queer Video Art Exhibition

Queer Cinema

Eintritt frei

Im Herbst 2017 erscheint endlich der erste deutschsprachige Sammelband mit filmwissenschaftlichen Perspektiven auf queeres Kino. Neben klassischen Texten von Barbara Hammer oder B. Ruby Rich, deren einflussreicher Aufsatz „New Queer Cinema“ nun zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vorliegt, versammelt er Originalbeiträge von Cheryl Dunye zum Queer Black Cinema, von Jim Hubbard, dem Regisseur von „United in Anger“, zum Archiv des AIDS Videoaktivismus sowie Studien aus der deutschsprachigen Filmwissenschaft, u. a. von Elahe Haschemi Yekani, Henriette Gunkel, Chris Tedjasukmana und Skadi Loist. Über queere Grenzüberschreitungen sprechen die Regisseurinnen Monika Treut und Angelina Maccarone im Interview. Die Herausgeber_innnen Dagmar Brunow und Simon Dickel präsentieren den Band in Anwesenheit von Monika Treut, den Autor_innen Jan Künemund, Daniel Kulle und Robin K. Saalfeld sowie weiteren Überraschungsgästen.

In Anwesenheit des Jurymitglieds Robin K. Saalfeld.

Termin:
Metopolis, Freitag 20.10., 15.30 Uhr





 
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